Eine Konstante in turbulenten Zeiten

Eine ungewöhnliche Saison geht zu Ende. Ein Saisonabbruch durch eine globale Pandemie und Änderungen im Vorfeld der Saison haben die oberste Spielklasse in Wien dieses Jahr begleitet. Seit dieser Saison heißt die Liga nicht mehr Wiener Liga, sondern 1. Landesliga. Der Namenswechsel erfolgte aufgrund der Einführung einer 2. Landesliga zu Saisonbeginn.

Wie alle Landesverbände in Österreich, musste auch der WTTV, aufgrund der Covid-19 Pandemie, die laufende Meisterschaftssaison 2019/20 abbrechen. Für die Platzierungen, die über Meistertitel sowie Auf- und Abstieg entscheiden, wird dabei die Herbsttabelle herangezogen. Zusätzlich gibt es Kulanzplätze für den Auf- und Abstieg. Die Mannschaften, die sich im Frühjahr bis zur 6. Runde in die Aufstiegsränge hinein oder aus den Abstiegsrängen heraus gespielt haben, bekommen zusätzlich die Möglichkeit für den Aufstieg oder Klassenerhalt.

Trotz des ungewöhnlichen Saisonverlaufs und den Neuheiten blieb in Wiens höchster Spielklasse aber eine Konstante - der TTK Eden war im Kampf um den Meistertitel ganz vorne mit dabei. Insgesamt fünf Meistertitel konnten die Floridsdorfer von 2005-2019 holen. Diese Saison folgte der sechste Titel.

Den Start in die Saison erwischte die Mannschaft perfekt. In elf Herbstrunden blieben sie ohne Niederlage, lediglich ein Unentschieden bei zehn Siegen mussten sie hinnehmen. Der kleine Ausrutscher passierte ausgerechnet in der vorletzten Runde gegen den Vorletzten in der Tabelle und verhinderte damit den perfekte Herbstdurchgang. Davon abgesehen blieben die Routiniers des TTK Eden aber souverän. Selbst die direkten Konkurrenten, die Union Korneuburg auf Platz zwei und die Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig auf Platz drei, verloren im Herbst relativ klar mit 6:3 und 6:2.

In den ersten Frühjahrsrunden, die letztendlich nichts mehr zur Wertung beitragen sollten, blieb die Mannschaft aus Floridsdorf weiterhin auf Meisterkurs. Mit zwei Unentschieden gegen Korneuburg und Sportklub-Flötzersteig hielt man die Konkurrenz auf Abstand und behielt damit den Vorsprung bis zum Saisonabbruch.

Entscheidend für den erneuten Erfolg des Rekordmeisters der letzten 15 Jahre, war die Rückkehr von Martin Hovorka. Während er letzte Saison nur als Edeljoker einsprang, stand er diese Saison wieder regelmäßig an der Platte. Dass der Verteidiger in dem Jahr Pause nichts verlernt hatte, zeigte am Ende sein erster Platz in der Einzelrangliste der Herbsttabelle.

Nicht weit dahinter, auf Platz sechs, landete Johannes Bertagnoli. Der Linkshänder spielte eine starke Saison und sorgte oft für wichtige Punkte gegen die übrigen Titelanwärter. Mit Thomas Gottwald und dem Neuzugang Andreas Kopriva stand auf der drei immer ein Spieler mit guter Bilanz, der ebenfalls für jeden Gegner gefährlich werden konnte.

Die herausragende Doppelleistung - trotz ständig wechselnder Doppelpaarungen, hatten die Spieler aus Eden die beste Doppelbilanz der Liga - rundete das Gesamtpaket dann noch ab und ergab, trotz Saisonabbruch, einen verdienten Wiener Meister in der 1. Landesliga.

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