ÖM U17 - knapp dran

Im Sportpark Klagenfurt, Kärnten, wurden am letzten Mai Wochenende, vom 28.05-30.05., die österreichischen Meisterschaften der Altersklasse U17 ausgetragen. Die Sportpark Halle ist die größte Multifunktionshalle Österreichs und bot ausreichend Platz und eine eindrucksvolle Kulisse für die erstmals ausgetragenen U17 Meisterschaften. Auch diese Altersklasse wurde heuer neu, in Anlehnung an internationale Bewerbe, eingeführt. Vier Mädchen und acht Burschen waren aus Wien mit dabei und gingen in den Mannschafts- und Einzelbewerben an die Platte.

Nach Papierform

Im Bundesländerbewerb weiblich ging das Wiener Team mit Pia Geineder (LENZ), Patricia Pfeifer (LENZ) und Sofia Angerer (KONTAKT) an den Start. Die Mädels wurden auf Grund ihrer Punkte auf Position 6 gereiht. Sie bekamen in ihrer Vorrundengruppe, die am Freitag gespielt wurde, Niederösterreich, Kärnten und Tirol zugelost. In der ersten Begegnung mit dem NÖTTV setzte es eine 1:3 Niederlage. Die 12-jährige Pia Geineder konnte ihre zwei Jahre ältere niederösterreichische Kontrahentin Lara Taborsky mit 3:1 besiegen. In den übrigen Partien war das Trio jedoch ohne Chance. Ganz anders lief das Spiel gegen Tirol ab. Hier war man auf Grund der Punkte in einer leichten Favoritenstellung. Dieser wurde man auch gerecht. Patricia Pfeifer, Pia Geineder und das Doppel Geineder/Pfeifer sorgten für die notwendigen Siegpunkte. Am Ende hieß es 3:1 für Wien. Im letzten Spiel versuchten sich Sofia und Patricia gegen Kärnten. Doch man blieb gegen die starken Kärntnerinnen ohne Satzgewinn. Am Samstag kam es zum Platzierungsspiel gegen Salzburg, die am Vortag das Halbfinale knapp verpassten. Die Gegnerinnen erwiesen sich als zu stark. Man verlor mit 0:3. Dies bedeutete den erwarteten sechsten Rang. Die Sieg-Niederlagen Bilanz des Bundesländerbewerbes lautete für Patricia 1:2, Pia 2:3 und Sofia 0:2.

Im U17 Einzel weiblich blieben Pia Geineder, Patricia Pfeifer, Judith Angerer (KONTAKT) und Sofia Angerer bereits in der Vorrunde auf der Strecke. Pia und Patricia holten jeweils einen Einzelsieg und wurden Dritte in ihren Gruppen. Nur die beiden Erstplatzierten stiegen ins Achtelfinale auf.

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Zweite Reihe

Im Mannschaftsbewerb der Burschen standen Paul Dobretsberger (SKFL), Erik Seper (SKFL), Stephan Wyss (SKFL) und Eric Tang (NFS) zusammen in der Box. Im ersten Spiel gegen Vorarlberg, begannen die Wiener souverän und unterstrichen mit einem klaren 4:0, dass sie nicht nur am Papier die besseren Spieler waren. Weniger erfreulich verlief es direkt im Anschluss gegen die Mannschaft aus Salzburg. Letztendlich musste man sich klar mit 0:4 und nur einem Satzgewinn geschlagen geben. Durch die Niederlage musste man sich schon am Freitagabend von den Medaillenhoffnungen verabschieden. Als Gruppenzweiter ging es am Samstag um die Plätze 4-6 weiter. Doch von Enttäuschung war am Samstag keine Spur - gleich im ersten Spiel gab es ein spannendes Duell über die volle Distanz. Im Spiel gegen die Steiermark, mit vielen Fünfsatz-Partien, zeigte die Mannschaft viel Biss und setzte sich mit 4:3 durch. Deutlich klarer, mit 4:1, gewann die Mannschaft auch das zweite Spiel gegen die Auswahl aus Tirol.
Damit verpasste man zwar knapp die Medaillen, erzielte aber in der starken Konkurrenz einen achtbaren vierten Platz und platzierte sich direkt in der zweiten Reihe hinter den Medaillensiegern.

Im Einzelbewerb der Burschen, schafften neben den Gesetzten Eric Tang, Erik Seper und Stephan Wyss auch Paul Dobretsberger, Lionel Stift (SKFL) und Anton Kahofer (SKFL) den Sprung in das 32er K.O.-Raster. Am weitesten kam Stephan Wyss, der sich bis in das Viertelfinale vorkämpfte, wo er sich aber dem späteren Zweitplatzierten aus Niederösterreich, Joannes Maad, geschlagen geben musste.

Ein Dankeschön an alle Kindern, Eltern, Betreuer und Funktionäre, die vor Ort waren!


Bericht: Markus Geineder & Lukas Komary
Fotos: Markus Geineder

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