Keine Medaillen bei der ÖM U21

Nach den Absagen der österreichischen Meisterschaften im Vorjahr, waren es nun gut zwei Jahren Pause, bis am 23. und 24. April mit den Bewerben in der Altersklasse U21 endlich wieder österreichische Meisterschaften im Tischtennis ausgetragen werden könnten. Die Chance auf einen ersten nationalen Titelwettkampf nach so langer Pause, nutzten zahlreiche junge Spitzenspieler aus den Bundesligabewerben um wieder Turnierluft zu schnuppern. Trotz der starken Teilnahmebeschränkungen und den restriktiven Auflagen für alle Spielerinnen und Spieler, war Wien sowohl im Mannschaftsbewerb als auch im Einzel bei den Damen und Herren vertreten.

Knapp vorbei

Die Wiener Auswahl bei den Damen mit Daniela Magerle (POL) und Nadine Kettler (NSF) wurde in die Vorrunde mit Salzburg und Oberösterreich gelost. Im ersten Spiel gegen das Bundesland Salzburg erwies sich die Nummer 1 der Gegnerinnen, Selina Leitner - die auch später den Einzelbewerb gewann, als zu stark. Sowohl Kettler als auch Magerle verloren ihre Einzel gegen sie und auch im Doppel war nichts zu holen. Den Ehrenpunkt zum 1:3 holte Magerle gegen Djordjevic. Gegen Oberösterreich im zweiten Gruppenspiel zeigten Magerle und Kettler sich von ihrer besten Seite und gewannen klar mit 3:0. Da Oberösterreich zuvor gegen Salzburg 3:0 gewonnen hatte, standen alle drei Mannschaften mit einer 1:1 Bilanz am Ende in der Tabelle. Das beste Verhältnis hatte schließlich unsere Mannschaft und so sicherte man sich knapp aber doch den ersten Gruppenplatz.

Am nächsten Tag ging es in der K.O.-Phase im Halbfinale gegen die Spielerinnen aus der Steiermark. Leider verlief die Begnung nicht nach Wunsch und man musste sich 0:3 geschlagen geben. Im Spiel um Platz 3, kam es zur Neuauflage des Gruppenspiels gegen Oberösterreich. Durch die Niederlage gegen die Steiermark schien allerdings die Luft draußen. Kettler und Magerle konnten an die starke Leistung im Vortag nicht anknüpfen und mussten sich letztendlich mit 1:3 geschlagen geben und landeten auf dem 4. Platz.

Im Einzel gelang Daniela Magerle noch der Einzug in die Hauptrunde, dort musste sie sich aber nach gutem Start, der späteren Drittplatzierten Fang Molei aus Niederösterreich geschlagen geben.

Nichts zu holen bei den Burschen

Nach Absage der drei bestplatzierten Wiener U21 Spieler, rückte für dieses Turnier die nächste Generation nach. Mit Eric Tang von den Naturfreunden Stadlau und den drei Sportklub-Flötzersteig Spielern Stefan Zaric, Erik Seper und Stefan Lucanin stellte Wien eine relativ junge Mannschaft.

Leider konnten die Burschen am ersten Tag des Turniers nicht die erhoffte Leistung abliefern. In der Gruppenphase gegen Salzburg (0:4), Oberösterreich (0:4) und Tirol (2:4) blieb man relativ chancenlos. Neben der längeren Trainingspause mitten in der Saison, war dabei sicherlich auch die fehlende Wettkampferfahrung in den letzten Monaten ein Grund für das entäuschende Ergebnis der Gruppenphase.

Am zweiten Tag ging es für die Wiener Vertreter daher um die Plätze 5.-8. weiter. Doch auch in den Begegnungen gegen das Burgenland (0:4) und Tirol (1: 4) hatten wir das Nachsehen. Trotz einer besseren spielerischen Leistung und mehr Kampfgeist als am ersten Tag hat die Gesamtleistung für keine bessere Platzierung gereicht.

Im Einzelbewerb schafften zwar einige Wiener den Sprung in die K.O.-Phase, dort war aber für alle in der ersten Runde Endstation.

Ivona Baskarad, als Betreuerin der männlichen Wiener Auswahl bei den diesjährigen ÖM U21, bleibt trotzdem positiv: "Angesichts der Tatsache, dass wir eine sehr junge Mannschaft haben, die noch einige Jahre in dieser Kategorie spielen kann, bin ich optimistisch, dass wir in Zukunft deutlich bessere Ergebnisse abliefern können."


Bericht: Brigitte Gropper & Ivona Baskarad
Überarbeitung: Lukas Komary

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