Wiener Meisterschaften AK 2021

Am Sonntag dem 22. Mai fanden die Bewerbe der allgemeinen Klasse der Wiener Meisterschaften 2021 statt. Auch heuer war der Austragungsort wieder die Postsporthalle Wien. Dabei wurde die Ausschreibung aus dem Herbsttermin, inklusiver Einschränkungen bezüglich ausgetragener Bewerbe und Nennungsmöglichkeiten übernommen. In der allgemeinen Klasse wurden deshalb nur die Hauptbewerbe Herren-  und Dameneinzel, Doppel sowie Mixed ausgetragen.

Überschaubares Feld bei den Damen

Mit gerade einmal sechs Teilnehmerinnen aus vier Vereinen ging der Damenbewerb über die Bühne. Dabei gelang Sophie Schuster vom Lehrersportverein, die bereits die letzten ausgetragenen Wiener Meisterschaften 2019 gewinnen konnte, die souveräne Titelverteidigung. Ohne Satzverlust hielt sie dabei ihre Gegnerinnen in Schach und gewann alle ihre Spiele klar.

War der erste Platz noch eine klare Angelegenheit, so gab es dahinter im Kampf um die restlichen Medaillen ein denkbar knappes Rennen. Die drei Spielerinnen Irene Burian von SV Polizei, Erak Milena von TTC Langenzersdorf und Rita Piros von TTC Kontakt hatten am Ende allesamt eine 3:2 Bilanz. Auch im direkten Duell standen alle drei mit 1:1 da und so mussten die Sätze ausgezählt werden. Irene Burian hatte dabei das beste Verhältnis und landete damit auf Platz zwei, vor Milena Erak die Dritte wurde.

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Kleine Überraschung im Herren Einzel

Eine kleine Überraschung gab es im Herren Einzel, scheiterten die Nummer eins und zwei des Bewerbs bereits vor dem Finale. Von seiner besten Seite zeigte sich an dem Tag Oliver Kolbert von TTC Langenzersdorf. Mit einem starken Turnier holte er sich nach 2018 bereits seinen zweiten Titel im Herren Einzel der allgemeinen Klasse.

Dabei musste der junge Langenzersdorfer im Viertelfinale gegen David Kirsch von SV Polizei noch über die volle Distanz von fünf Sätzen, bis er immer besser in sein Spiel fand und sich im Laufe des Turniers immer weiter steigerte. Im Halbfinale behielt er gegen die Nummer eins der Setzliste, Martin Schuster von TTC Wohnpark Alt-Erlaa, mit 3:1 die Oberhand und konnte sich dann im Finale nochmal steigern.

Stefan Zaric von TT Sportklub Wien nahm mit einer starken Leistung im Achtelfinale die Nummer zwei des Bewerbs, Matthias Kral von WAT Mariahilf mit 3:0 aus dem Bewerb. Auch im Viertel- und Halbfinale gegen Erik Seper von Flötzersteig und Stefan Lucanin von Sportklub setzte er sich mit je 3:1 durch.

Im Finale führte dann aber kein Weg an Oliver Kolbert vorbei, der mit einem ruhigen kontrollierten Spiel das Endspiel sicher mit 3:0 gewann. Der geteilte dritte Platz ging an Stefan Lucanin und Martin Schuster.

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Underdogs im Doppel Sieger

Eine große Überraschung gab es im Doppelbewerb der allgemeinen Klasse. Weder die auf Eins noch die auf Zwei gesetzte Paarung konnte einen Medaillenplatz erreichen. Die Nachwuchsspieler Anton Kahofer und Erik Seper von TTC Flötzersteig fanden früh ihren Rhythmus und spielten befreit auf. Im Viertelfinale kämpften sie in fünf Sätzen die auf Nummer eins gesetzten Kral Matthias und Tobias Koszik nieder und auch im Halbfinale gab es ein Duell über die volle Distanz. Mit 3:2 blieben sie auch dort gegen Ugljesa Lukic von TTC Olympic und Johannes Steindl von TTC Kontakt siegreich.

Ihre Finalgegner, Zaric Stefan und Martin Schuster, hatten ebenfalls einen harten Weg bis in das Finale. Bereits im Viertelfinale mussten die beiden gegen die aufstrebenden Paul Dobretsberger (SKLW) und Lionel Stift (FLÖT) in ein hartes Spiel über fünf Sätze. Auch im Halbfinale gegen Phillip Hudribusch (WPAE) und Stefan Lucanin (SKLW) mussten alle fünf Sätze ausgespielt werden.

Den längeren Atem im Finale hatten dann die Überraschungssieger Erik Seper und Anton Kahofer, die gegen Stefan Zaric und Martin Schuster 3:1 gewannen. Platz drei teilten sich die Paarungen Phillip Hudribusch mit Stefan Lucanin und Ugljesa Lukic mit Johannes Steindl.

Favoritenduell im Mixed

Ein Finalspiel der Favoriten gab es im Mixed Doppel. Beide schafften den Sprung in das Finale aber nur knapp. Die favorisierten Sophie Schuster zusammen mit Martin Schuster lieferten sich gegen Milena Erak und Tobias Koszik ein knappes Duell, dass sie am Ende mit 3:2 für sich entscheiden konnten.

Auch im anderen Halbfinale hatten Irene Burian und Peter Hatina gegen Rita Piros und Johannes Steindl zu kämpfen und mussten über die volle Distanz, ehe sie sich mit 3:2 durchsetzen konnten.

Eine klare Angelegenheit war dann das Finale. Sophie Schuster und Martin Schuster ließen ihrer Konkurrenz keine Chance und gewannen klar mit 3:0 gegen Irene Burian und Peter Hatina. Bronze gab es für Milena Erak mit Tobias Koszik sowie Rita Piros mit Johannes Steindl.


Text: Lukas Komary

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