Bronze bei den ÖM U18

Weit in den Westen mussten die Wiener Nachwuchsspieler und -spielerinnen heuer für die Österreichischen Meisterschaften der Altersklasse U18. In Kufstein, am Ausgang des Inntals wo Tirol an den Freistaat Bayern grenzt, kämpften die Nachwuchshoffnungen aus ganz Österreich um die prestigeträchtigen Titel. An den Tischen standen vom 31. Mai bis zum 2. Juni auch Vertreter aus der Bundeshauptstadt.

Keine Medaillen in den Teambewerben

Ohne Medaille für die Wiener Mannschaften gingen die Teambewerbe über die Bühne. Obwohl man sich bei den Mädchen durchaus Hoffnungen machen konnte, schrammte das Team hier knapp an einem Podestplatz vorbei. Gegen die beiden höher gesetzten Mannschaften aus Niederösterreich und Oberösterreich blieben die Wienerinnen letztendlich ohne Chance. Im entscheidenden Spiel um Platz drei gegen Salzburg ging es aber denkbar knapp hin und her.

Nach starker Doppelleistung der Paarung Milena Erak, von der Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf, und Nadine Kettler, von den Naturfreunden Stadlau erwischten sie einen Start nach Wunsch. Auch in den darauffolgenden Einzeln legten Milena und Nadine stark los und gewannen jeweils ihr erstes Einzel. Lediglich Patricia Pfeifer, ebenfalls Mariahilf-Langenzersdorf, musste sich ihrer deutlich höher eingestuften Gegnerin geschlagen geben. Schnell gingen die Wienerinnen damit 3:1 in Führung. Im Duell der beiden Einser zwischen Nadine Kettler und der Salzburgerin Selina Leitner mussten beide Spielerinnen alles geben. In einem Spiel über die volle Distanz mit vielen Wendungen und knappen Sätzen musste sich die Wienerin am Ende geschlagen geben. Auch bei Milena schien nun die Luft draußen und sie musste sich ebenso wie Patricia relativ klar im zweiten Einzel geschlagen geben. Damit verlor die Wiener Mannschaft am Ende mit 3:4 und landete auf dem vierten Platz.

Am Ende des Tages ohne Chance auf das Podest verlief der Teambewerb für die Burschen aus Wien. Nach den Vorrunden spielte das Wiener Team nur mehr um die Plätze 4-6. Die Mannschaft aus Lukas Gruber, Stefan Lucanin, beide von der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig, Phillip Hudribusch, vom TTC-Wohnpark Alt-Erlaa sowie Tobias Koszik von der Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf zeigten zwar Kampfgeist und Einsatz am Ende reichte es aber auch im entscheidenden Spiel um Platz 4 gegen das Burgenland nicht zu einem Sieg. Etwas versöhnlich gelang mit einem abschließend Erfolg gegen die Steiermark zumindest Platz fünf.

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Einzel ernüchternd

Ernüchternd waren auch die Ergebnisse in den Einzelbewerben. Bei den Burschen schafften Phillip Hudribusch und Tobias Koszik zwar den Sprung unter die letzten 16 und erfüllten damit am Ende die Papierform. Im Achtelfinale war dann aber für beide Wiener Endstation.

Eine kleine Hoffnung auf eine Medaille war bei den Mädchen durchaus immer im Hinterkopf. Leider blieben aber auch hier die Überraschungen aus und sowohl Milena Erak als auch Nadine Kettler mussten sich im Achtelfinale geschlagen geben.

Einmal Edelmetall im Doppel

Bei den Burschen im Doppel schaffte es die Paarung Lukas Gruber und Tobias Koszik  bis unter die letzten acht Mannschaften. Im entscheidenden Spiel um die Medaille reichte es aber dann nicht mehr und die beiden mussten sich der burgenländischen Paarung Michael Seper und Phillip Enz geschlagen geben.

Genauso knapp an der Medaille vorbei schrammte Lukas Gruber auch im Mixed. Zusammen mit Nadine Kettler schaffte er auch hier den Sprung unter die letzten Acht. Doch auch diesmal war hier Endstation. Die späteren Turnsiersieger, Maciej Kolodziejczyk und Selina Leitner, die bereits in der Runde zuvor die andere Wiener Paarung bestehend aus Milena Erak und Tobias Koszik geschlagen hatten, waren am Ende auch für Lukas und Nadine zu stark.

Den einzigen Lichtblick aus Edelmetall gab es bei den diesjährigen Österreichischen Meisterschaften der Altersklasse U18 für Milena Erak. Die Wienerin ging zusammen mit der Niederösterreicherin Sofia Lu Chen im Mädchen Doppel an die Platte. Nachdem die beiden zunächst gut in den Bewerb starteten, mussten die Zwei sich allerdings im Halbfinale den späteren Turniersiegerinnen Michelle Kases und Kiara Segula geschlagen geben.


 

Text: Lukas Komary
Fotos: Fritz Dauchner & Andreas Moser

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