2. NwSL vor den Toren von Wien

Vor den Toren von Wien fand diesmal das letzte große nationale Nachwuchsturnier in diesem Jahr statt. 43 Spieler und Spielerinnen aus Wien wollten sich die Chance nicht entgehen lassen und waren bei der 2. Nachwuchssuperliga in der Saison 2018/19 in Stockerau dabei. Vor allem in den Einstiegsgruppen waren diesmal viele Wiener vertreten - ganze 20 Burschen versuchten sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen und den Aufstieg in die Gruppen zu schaffen. Bereits für die Gruppen qualifiziert starteten 14 Burschen und 9 Mädchen aus Wien in das Turnier. Dabei konnten sie sechs Podestplätze erzielen, einmal reichte es sogar für ganz oben. Für fünf der Platzierten reichte der Podiumsplatz auch für den Aufstieg in die nächste Gruppe.

Gleich zweimal Podium in Gruppe 4

In der Gruppe 4 männlich kamen von den 14 Startern ganze fünf Nachwuchsspieler aus Wien. Zwei der Wiener Vertreter schafften es auch dieser Gruppe ihren Stempel aufzudrücken. Phillip Hudribusch vom TTC Wohnpark Alterlaa, als frisch gebackener Wiener U18 Meister und Stefan Lucanin von der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig belegten den ersten beziehungsweise dritten Platz.

Für Phillip Hudribusch startete das Turner am Samstag zunächst holprig. Gleich dreimal musste er in seinen ersten vier Spielen nach einem 0:2 Satzrückstand in den fünften Satz. Zweimal gelang es ihm das Spiel noch zu drehen, einmal musste er sich dem Salzburger Erik Ramsl geschlagen geben. Die Niederlage schien aber ein Weckruf für den jungen Liesinger zu sein. Mit einer deutlichen Leistungssteigerung fertigte er seine restlichen Gruppengegner regelrecht ab und setzte seinen Erfolgslauf auch am Sonntag fort. Von Spiel zu Spiel wurde er sicherer. Konnte er das Viertelfinale noch 4:2 gewinnen, setzte er sich im Halbfinale schon mit einem 4:1 Sieg durch und im Finale ließ er seinem Gegner Erik Brandmair mit einem klaren 4:0 überhaupt keine Chance.

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Den dritten Platz und damit ebenfalls den Aufstieg in Gruppe 3 schaffte Stefan Lucanin. Der junge Verteidiger zeigte sich wie immer kämpferisch. Vor allem die nationale Konkurrenz hatte ihm diesmal wenig entgegenzusetzen, musste er sich doch nur zweimal gegen Wiener Nachwuchsspieler geschlagen geben. In der Gruppenphase reicht es trotz Niederlage gegen seinen Vereinskollegen Andreas Holzinger zu Platz eins. In der K.O Phase startete er mit einem klaren 4:0 im Viertelfinale ebenfalls stark in den Sonntag. Gebremst wurde sein Erfolgslauf im Halbfinale vom späteren Gruppensieger Phillip Hudribusch. Im Spiel um den dritten Platz lag der Verteidigungskünstler aus Wien bereits 3:1 gegen Erik Ramsel zurück. In der Verlängerung des fünften Satzes behielt er hauchdünn die Oberhand und konnte damit das Spiel kippen und mit 4:3 gewinnen.

Ebenfalls einen Aufstiegsplatz konnte sich sein Vereinskollege Rafael Ganneshofer in Gruppe 6 sichern. Nach einem starken Samstag, an dem er mit lediglich einer Niederlage auf Platz zwei in der Gruppenphase landete legte der junge Wiener auch am Sonntag stark los. Mit einem deutlichen 3:0 Sieg im Viertelfinale stürmte er in das Halbfinale. Dort lieferte sein Gegner schon wesentlich mehr Gegenwehr. In einem spannenden Spiel über fünf Sätze blieb der Wiener am Ende vorne und gewann mit 3:2. Im Finale wartete der junge Oberösterreicher Mario Koller auf ihn. Immer wieder musste der Rafael Ganneshofer dabei einem Satzrückstand nachlaufen. Nach 0:1 und 1:2 konnte er immer wieder auf Satzgleichstand stellen. Doch auch im letzten Satz zog der Oberösterreicher wieder davon und sicherte sich den Gesamtsieg.

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Platz zwei hieß am Ende auch für den U13 Seriensieger aus Wien. Paul Dobretsberger von der Spielgemeinschaft Sportklub-Flötzersteig holte sich einen von nur zwei Aufstiegsplätzen in Gruppe 7. Am Samstag startete der junge Wiener souverän in das Turnier. Gewann fünf seiner sechs Gruppenspiele mit 3:0. Lediglich in einem Spiel musste er über die volle Distanz von fünf Sätzen, behielt aber auch da die Oberhand. Am Sonntag ging es dann in fast gewohnter Manier weiter. 3:0 im Viertelfinale, 3:1 im Halbfinale. Im Finale gegen den Steirer Emilio Wildling startete er ebenfalls gut. Mit 1:0 ging der Wiener nach einem hart umkämpften ersten Satz in Führung, doch plötzlich schien der Faden gerissen. Von Satz zu Satz wurde der Steirer besser und Paul Dobretsberger verlor seinen Rhythmus. Am Ende musste sich der Wiener zwar mit 1:3 im Finale geschlagen geben, schaffte aber mit Platz zwei den wichtigen Aufstieg in Gruppe 6.

Einmal Dritte

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Einen dritten Platz, der auch gleichzeitig den Aufstieg in die nächsthöhere Gruppe bedeutet, schaffte Patricia Pfeifer in Gruppe 3. Die junge Spielerin der Spielgemeinschaft Mariahilf-Langenzersdorf musste am Samstag ein Mammutprogramm von sieben Gruppenspielen absolvieren. Dabei zeigte sie ihren langen Atem, behielt lange die Konzentration und sicherte sich mit einem 5:2 Verhältnis als Gruppenzweite den Aufstieg in die K.O. Phase um die Plätze 1-8 am Sonntag.
Im Viertelfinale startete sie gut, ging schnell mit 2:0 in Führung und gewann schließlich mit 3:1. Auch im Halbfinale sah es zunächst gut aus. In einem spannenden ersten Satz ging es weit in die Verlängerung ehe sich die Wienerin mit 15:13 den Satz holte. Doch dann schien die Luft draußen. Die junge Kärntnerin Lena Matitz holte die nächsten drei Sätze und gewann mit 3:1 das Spiel und später auch das Finale. Für Patricia Pfeifer ging es nun in das wichtige Spiel um Platz drei und damit den letzten Aufstiegsplatz.
Gegen die Niederösterreicherin Lara Taborsky ging es zunächst richtig schlecht los. Nach einem knappen ersten Satz ging auch der zweite Satz deutlich an die Niederösterreicherin. Mit 0:2 in Sätzen stand die Langenzersdorfer Nachwuchshoffnung nun mit dem Rücken zur Wand. Trotz des Spielstandes fand Patricia jetzt aber besser in ihr Spiel. Mit starken Nerven kämpfte sie sich Satz für Satz zurück und konnte das Spiel letztlich noch mit 3:2 für sich entscheiden.


 Fotos: Fritz Dauchner

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